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Kanton Zürich
SEBE-Newsletter - Januar 25
Guten Tag

Im Januar 2024 ist SEBE als neues System zur Finanzierung von Begleitung und Betreuung für Menschen mit Behinderung im Kanton Zürich gestartet. SEBE basiert auf dem Selbstbestimmungsgesetz (SLBG) und hat zum Ziel, mehr Wahlmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

Wir haben seit dem Start von SEBE viel gelernt und konnten dank dem Feedback der ersten Nutzerinnen und Nutzer bereits vieles verbessern. In diesem Newsletter blicken wir auf das erste Jahr von SEBE zurück. Zudem haben wir ein neues Erklärvideo auf der Webseite und bald finden wieder Info-Anlässe zu SEBE statt.

Wir wünschen gute Lektüre!

Das SEBE-Projektteam


 
Mehr Informationen zu SEBE
 
Gelungen: Über 400 Personen und Organisationen nutzen SEBE
Seit SEBE gestartet ist, haben rund 300 Menschen mit Behinderung SEBE-Leistungen beantragt. Von diesen Personen hatten fast alle Anspruch und haben somit den SEBE-Fragebogen erhalten.

Aktuell haben über 80 Privatpersonen aus dem Umfeld von Menschen mit Behinderung eine SEBE-Anerkennung beantragt. Zudem haben rund 50 Organisationen ein Gesuch für eine Anerkennung gestellt. Knapp 30 Organisationen haben den Anerkennungsprozess erfolgreich durchlaufen und sind im SEBE-Angebotskatalog aufgenommen.


 
Nachgefragt: Adrian Eichenberger und Nicole Hamori, Co-Projektleitung SEBE, was ist euer Fazit nach dem ersten Jahr von SEBE?
Adrian Eichenberger: «SEBE ist ein ganz neues System – nicht nur für die Personen, die es nutzen, sondern auch für die Verwaltung und die Beratungsstellen. Mit jedem Antrag, mit jedem Gesuch und mit jeder Frage lernen die zuständigen Teams dazu. Bis sich die neuen Abläufe und Prozesse eingependelt haben, braucht es etwas Zeit. Die Lernkurve ist aktuell sehr steil und alle Stellen werden jeden Tag effizienter.»

Nicole Hamori: «SEBE ist nicht nur neu, SEBE ist auch noch nicht fertig. Wir sind ganz bewusst zum frühestmöglichen Zeitpunkt mit SEBE live gegangen. Jetzt befinden wir uns in einer dreijährigen Übergangsfrist. In dieser Zeit gibt es rechtlich gesehen noch keinen Anspruch auf Leistungen. Es war uns aber wichtig, das System so schnell wie möglich in der Praxis zu testen und Erfahrungen zu sammeln. Mit diesen Erfahrungen verbessern wir SEBE laufend. Wir wollten im ersten Jahr Personen erreichen, die schon lange auf SEBE warten und die mutig sind, ein neues System auszuprobieren.Sobald SEBE noch besser auf die Bedürfnisse der Nutzenden zugeschnitten ist, werden wir versuchen, so viele Personen wie möglich zu erreichen. Somit rechnen wir in den nächsten Jahren mit einer steigenden Anzahl Anmeldungen.»
Geplant: SEBE-Anlässe
Info-Anlass für Menschen mit Behinderung und ihre Bezugspersonen am 20. Januar 2025: Im neuen Jahr stellen wir SEBE wieder allen interessierten Menschen mit Behinderung und Bezugspersonen vor. Es wird einen Input durch das Kantonale Sozialamt geben und Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Fragen stellen.
Info-Anlass für IFEG-Institutionen am 30. Januar 2025: Im Januar 2025 findet in Kooperation mit ARTISET Zürich der nächste Info-Anlass für IFEG-Institutionen statt. Es wird einen Input durch das Kantonale Sozialamt geben und Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Fragen stellen.
 
Weitere Informationen und Anmeldung für die Anlässe
 
Geplant: Angebotsmonitoring für SEBE-Nutzende
Künftig sollen Nutzende von SEBE regelmässig über den aktuellen Stand der Angebote und der Nachfrage von Menschen mit Behinderung informiert werden. Das SEBE-Projektteam baut ein Angebotsmonitoring auf, mit dem die Entwicklungen in SEBE beobachtet werden. Aktuell rechnen wir damit, dass wir ab Herbst 2025 die ersten Auswertungen publizieren können. Mit dem regelmässigen Angebotsmonitoring überprüfen wir, ob die Angebote die Nachfrage von Menschen mit Behinderung deckt und arbeiten Angebotslücken heraus.
 
Herausgepickt: Video zum AGOV-Login
Für die Anmeldung bei SEBE Digital (online Plattform von SEBE) braucht es ein sogenanntes AGOV-Login. Das AGOV-Login wurde vom Bund entwickelt und soll in Zukunft für Online-Dienstleistungen von Bund, Kantonen und Gemeinden in der ganzen Schweiz genutzt werden können.

Hier finden Sie weitere Informationen zum AGOV-Login

Der Kanton Zürich hat als erster Kanton das AGOV-Login eingeführt. Seit der Einführung braucht man das AGOV-Login auch für SEBE Digital. Auf der Webseite von SEBE gibt es nebst den Schritt-für-Schritt-Anleitungen neu auch ein Video zum AGOV-Login.
 
Zum Video
 
Wie finden Sie das neue Video? Gibt es ein Thema, zu dem es auch ein Video geben soll? Teilen Sie uns Ihr Feedback oder Ideen mit unter info-sebe@sa.zh.ch oder 043 259 51 30.
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